Dr. Gisela Matthiae   Theologin     Publikationen   Aktuelles      Kurse   Kontakt  
              Clownerie in Kirche
und Gemeinde
 
  - Usedom 2007/2008  

- Württemberg
  2009/2010

 
- Hofgeismar
  2010/2011
 
- Baden-Schweiz
  2011/2012
 
Clown / Clownin im Altenheim  
Weitere Kurse  
   
 
 


Clown/Clownin im Altenheim

für Menschen in sozialen Berufen, im Ehrenamt und Interessierte
Langzeitfortbildung 2010/11

Im Altenheim
Rosinchen mit ihrer roten Nase begrüßt Maria (93): „Du bist so eine Süße!“ Und Maria sagt: „Uiuiuiui, so schön, dass du da bist“. Mit einem Stückchen Schokolade, ein paar Tropfen 4711 oder Lavendelöl, Liedern und fröhlichem Schlamassel berührt sie aber auch Menschen, die sich zurück gezogen haben.

Die Clownin ist frei von Konventionen. Sie begegnet den Menschen direkt und voller Gefühl. Der Clown ist nicht perfekt. Vieles geht ihm daneben, er scheitert und versucht es trotzdem unermüdlich aufs Neue. Das erleichtert und inspiriert nicht nur die Bewohner: auch Angehörige und Pflegende entspannen sich durch seinen Besuch.

Clowns im Altenheim erfahren in vorbereitenden Gesprächen etwas über den biografischen Hintergrund der einzelnen Menschen, die sie besuchen und können so durch die Wahl von Mitgebrachtem aus dem „Clownskoffer“, Liedern u.v.m. ihre spielerische Begegnung sehr gut mit den Lebenserinnerungen
der Menschen verknüpfen und diese wieder aufleuchten lassen.

Als Besonderheit kommt in dieser Ausbildung die religiöse Ebene hinzu. Lieder und biblische Elemente werden ins Spiel gebracht. Evangelium wird als „Frohe Botschaft“ im direkten Wortsinne erlebbar.

Die Clowns gehen in der Regel zu zweit in einen Besuch. Das macht die Vor- und Nachbereitung der Besuche leichter, und die Begegnungen auf den Stationen flexibler. Die Einbindung in ein vorhandenes Netz von Ehrenamtlichen, wenn möglich die Begleitung durch Fachkräfte in der Einrichtung wird angestrebt. Ein vom ebz begleitetes, sich aber auch selbst tragendes Unterstützungsnetz wird durch die Lernmethoden des Kurses gefördert.

Gerontologische Grundlagen
Dimensionen des Alter(n)s, Gesundheit/Krankheitsbilder/ Demenz, Situation und Strukturen in Pflegeheimen, Umgang mit BewohnerInnen, Personal und Angehörigen, Biografiearbeit

Theologische Grundlagen
Die Maßstäbe setzen die Schwächsten, Gottesbilder, Humor in der Bibel, spielerische Umsetzung biblischer Texte, Glaube ins Spiel bringen

Clownstraining
Grundlagen der Improvisation, Wahrnehmungsschulung, Entwicklung einer Figur, Rollenspiele, Kostüme und Accessoires, Zusammenstellung eines „Besuchs – Koffers“, Singen (Liederrepertoire)/Musizieren, Entwicklung von Ritualen zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs, situationsbezogene Arbeit: Einstiege und Abschiede eines Besuchs

Grundlagen Ehrenamt
Rechte und Pflichten Wie „verkaufe“ ich mich in einer Pflegeeinrichtung? (Aufwandsentschädigungen,
Fahrtkosten, Honorar, Selbstbild)

Leitungsteam
Dr. Gisela Matthiae, Theologin, Clownin
Gabi Erne, Clownin im Altenheim, Playing Artist
Annegret Zander, Pfarrerin, InterPlay-Lehrerin, Playing Artist


ebz – Evangelisches Bildungszentrum für die zweite Lebenshälfte

Würzburger Straße 13, 63619 Bad Orb
Telefon: (06052) 91570
Telefax: (06052) 915733
E-Mail: ebz.badorb@ekkw.de
Web: www.ebz-bad-orb.de

Ausführliches Infoblatt mit allen Daten, Kursprogramm und Anmeldeformular als PDF-Dokument


Presseartikel Fuldaer Zeitung am 11.4.2010